Knick-Senk-Spreizfuß -Operation- ...

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Knick-Senk-Spreizfuß -Operation-
BeitragVerfasst am: 09.04.2006, 21:40 Antworten mit Zitat
Ingrid
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Meinem Sohn (15 Jahre) wurde im März nach einer Routineuntersuchung beim Orthopäden (er trägt seit einigen Jahren Einlagen) empfohlen, dass er seine Knick-Senk-Spreizfüße operiert lassen sollte. Es sollen beide Füße gleichzeitig operiert werden und angeblich muß er für 8 Wochen einen Gips tragen. Operation soll schon im April/Mai sein. Wer hat Erfahrungen mit solch einer OP? Danke für eure Antworten
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BeitragVerfasst am: 10.04.2006, 12:24 Antworten mit Zitat
Andreas
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Hallo,

soll das ein Scherz sein?-

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Gesunde Grüße
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BeitragVerfasst am: 10.04.2006, 20:21 Antworten mit Zitat
Ingrid
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Hallo,

es ist kein Scherz, unser Sohn soll wirklich operiert werden. Er ist nach
Aussage des Arztes zwar ein Grenzfall, aber um späteren Schäden wie zum Beispiel Kniebeschwerden vorzubeugen soll operiert werden solange
er noch im Wachstum ist.
Wir sind jetzt ziemlich ratlos wie wir entscheiden sollen.

Grüsse Ingrid
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BeitragVerfasst am: 10.04.2006, 20:33 Antworten mit Zitat
Jörg
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[quote="Ingrid"]Hallo,

es ist kein Scherz, unser Sohn soll wirklich operiert werden. Er ist nach
Aussage des Arztes zwar ein Grenzfall, aber um späteren Schäden wie zum Beispiel Kniebeschwerden vorzubeugen soll operiert werden solange
er noch im Wachstum ist.
Wir sind jetzt ziemlich ratlos wie wir entscheiden sollen.

Grüsse Ingrid[/quote]


Da wäre ich sehr sehr vorsichtig!

Habe selbst bis zum 18 Lebensjahr unbehandelte starke KSSF und lebe mit guten Schaleneinlagen sehr gut!
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BeitragVerfasst am: 11.04.2006, 11:30 Antworten mit Zitat
Andreas
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Hallo Ingrid,

ich bitte meine "Scherzfrage" vielmals zu entschuldigen, denn schließlich sollte jeder Orthopäde wissen, dass man durch Einlagentherapien, die auch eine Gymnastik beeinhalten, Füße, die sich im Wachstum befinden, deartig verändern kann, dass eine OP hinfällig ist. Insbesondere im jungem Alter sind Knick- Senkfüße und auch Knick- Plattfüße ganz einfach in eine gesunde Form zu bringen. Durch die speziellen Einlagen werden die Füße in einer normalen Form gehalten, so daß die Statik stimmt und dadurch keine Kniebeschwerden entstehen können.

Ich betreue mehrere Schüler, deren Eltern das "Fußgesundheitsabo" abgeschlossen haben mit deutlich sichtbaren Erfolg. Falls Interesse an Vergleichsfotos besteht, können Sie sich gerne per Mail an mich wenden. Sie können dann ganz einfach checken, ob die Füße Ihres Sohnes schlimmer oder besser sind.
Sie können mir auch Bilder zusenden oder mich ganz unverbindlich mit Ihrem Sohn an der Ostsee besuchen. Ich schaue mir die Füße dann gerne an und kann Ihnen Gewissheit geben.

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BeitragVerfasst am: 02.05.2006, 19:07 Antworten mit Zitat
Rudolf
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Hallo Ingrid,
leider habe ich Erfahrung mit dieser Operation. Ich, Jahrgang 1942, wurde im Alter von 15 Jahren auf Drängen des Chefarztes einer orthop. Klinik an beiden Füßen operiert (dieser hatte wohl bis dahin noch keinen Dummen gefunden, an dem er diese Operation ausprobieren konnte - Oberarzt hatte dringend abgeraten). Vorher hatte ich keine Beschwerden, aber mir und meiner Mutter wurde Angst gemacht, daß es später zu Arthrosen in div. Gelenken komme, wenn nicht operiert würde. Nach der Operation bei längerer Belastung Schmerzen in den Füßen bis zur Unfähigkeit zu gehen. Heute kann ich noch max. 0,5 bis 1,0 h auf harten Boden gehen, bis die Schmerzen unerträglich werden. Ich kann nur dringend abraten !!!!!!
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Rudolf´s Geschichte
BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 12:21 Antworten mit Zitat
Andreas
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Hallo!

Wegen der zu erwartenen Probleme (Arthrose etc.) hatte der Arzt damals völlig Recht,- leider wird der Knick- Senkfuß heute von viel zu vielen weder beachtet oder gar behandelt.

1957 war die Orthopädie in der Auswahl der verschiedenen Einlagenmaterialien bei weitem nicht so weit, wie es heute der Fall ist. Kindern und Heranwachsenden hat man starre Metall- oder Plexidureinlagen in die Schuhe gelegt. Damals hatte man auch die These, dass dazu noch harte, feste Schuhe benötigt werden.
Heute operiert der verantwortungsbewußte Arzt nicht mehr so schnell. Ein Orthopäde, der sich (auch wenn es unterbezahlt ist) die notwendige Zeit für die Fußuntersuchung nimmt, das Gangbild am "alten" Schuh bewertet und sich die notwendige Zeit für die Beratung und Aufklärung des jungen Patenten nimmt, kann dank der Hilfe des Betriebes, welcher auch heute noch echte Maßeinlagen anfertigt, viel erreichen.
Leider ist in den meisten Fällen Realität, dass der Arzt einen kurzen Blick auf die Füße wirft, schnell den Knick- Senkfuß diagnostiziert und der PC das vorgefertigte Rezept hinauswirft.
Das Ergebnis: Einlagen von der Stange,- trotz Knickfuß ohne Supinationskeil..... (Kassenstandart).
Weil die jungen Patienten das Thema Einlagen nicht ernst nehmen und erst recht nicht die Einlagen von Schuh zu Schuh wechseln, bleibt der Behandlungserfolg oft aus.

Ein Paar Einlagen reichen zur effektiven Behandlung des jungen Knick- Senkfußes nicht aus! Wichtig ist, dass Gymnastikübungen (für zuhause) gezeigt werden und dass zusammen mit dem Patienten und den Eltern ein Therapieprogramm erstellt wird, welches dann auch strikt eingehalten wird. Je nach Grad des Fußverfalls wird entschieden, ob eine Korrektureinlage oder eine Stützeinlage verwendet wird,- wie lange die einzelnen Einlagen zu tragen sind. Ferner werden Einlagen für Hausschuhe, Sandalen und Sportschuhe je nach Bedüfnis angefertigt.
Auf den vom Jugendlichen bevorzugten Schuhtyp muß eingegangen werden,- denn wenn die Einheit Schuh und Einlage nicht zu bilden ist, entscheidet sich der Jugendliche nicht für die Einlage, sondern für den modernen Schuh.
Alle Schuhe können mit Einlagen getragen werden,- aber wer weiß schon, dass man Einlagen speziell auf den Schuhtyp abstimmen kann.....

Ein gängiges Beispiel aus meiner Praxis:
Die Mutter von zwei meiner "Fuß-Abo Kinder" wechselte mehrfach den Arzt und ist seit 1 1/2 Jahren bei mir. Die Füße und das Gangbild der Beiden haben sich in dieser Zeit deutlich sichtbar normalisiert. (Der Junge hatte Platt- Knickfüße, das Mädel Knick- Senk).
Nun sendete die Mutter mir Bilder von den Füßen ihrer Nichte. Unverkennbar hat die 13 Jährige beidseitig einen starken Knick- Senk- Spreizfuß. Das Mädchen ist bereits seit 7 Jahren in Behandlung.
Der Grund dafür, dass sich "meine ABO-Mutter" an mich gewendet hat, war folgender:
Ihre eigenen Kinder haben auch für die Sommer- Sandalen Einlagen erhalten (bzw. die sind in der Mache). Die 13 Jährige läuft auf Anraten des Arztes jeden Sommer ohne Einlagen.
Bei "meinen" Abo- Kindern haben sich die Füße deutlich gebessert,- bei der Nichte bleibt alles beim alten..........

Fazit:
Man sollte Kinder mit starken Knickfüßen rechtzeitig mit Einlagen versorgen. Der Orthopäde oder der Schuhtechniker sollte sich die Füße und die Schuhe genau anschauen. Die Mittelsehne und die Fußknochen kann man oft nur durch Abtasten untersuchen,- die Festigkeit des Quergewölbes kann man bei einem vorhandenen Spreizfuß ebenfalls nur abtasten und damit die optimale Pelotte, die auf die künftige Einlage kommt, ausfindig machen.
Der Fußabdruck sollte nicht nur auf Blaupapier oder dem Scanner gemacht werden,- Gips ist effektiver, denn damit hat der Techniker was in der Hand!
Dem Kind muß die Wirkung der Einlagen genau und begreiflich erklärt werden, es müssen Gymnastikübungen gezeigt werden......
Bleibt das alles aus, ist tatsächlich mit einer späteren OP zu rechnen,- aber nicht mit 15, sondern ab 50........

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habe auch knickfüße
BeitragVerfasst am: 10.06.2006, 11:21 Antworten mit Zitat
Max17
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Hi,

ich bin 17 und habe auch Knickfüße und wollte mal fragen ob man dafon auch einen Rundrücken bekommen kann?

Bitte um schnelle Hilfe.


Max
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BeitragVerfasst am: 10.06.2006, 11:39 Antworten mit Zitat
Andreas
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Hallo Max,

einen "echten" Rundrücken bekommt man eigentlich von Knickfüßen (soviel ich weiß) nicht unbedingt.
Allerdings verändert der "schlabbernde" Gang die gesamte Statik.
Oft sieht man Jugendliche, die gehen, als würden sie Wasser oder 100 Euro auf dem Boden suchen.
Dies hängt nicht unbedingt mit den Füßen zusammen, sondern mit dem allgemeinen Desinteresse zu Haltungsschäden. (Eltern und Sportlehrer könnten hier Abhilfe schaffen, so wie es früher einmal Standart war).

Dass Du Dich in Deinem Alter schon für den Körper interessierst, ist eine kluge Entscheidung! Das tun nicht viele,- oder nur dann, wenn sie drauf angesprochen werden.

Mit der richtigen Einlagentherapie, mit Fuß- und Rückengymnastik und dem "bewußten Laufverhalten" wird man im jugendlichem Alter alles dafür tun können, dass man im späterem Leben so einige Problemchen ausschalten kann, die ansonsten zu Problemen führen.

Hier bei mir am Schönberger Strand werden gezielte "Laufschulen" angeboten, die gegen die von Dir beschriebenen Probleme gerichtet sind. Ich weiß leider nicht, ob bzw. wo es in Deiner Gegend auch solch ein Programm gibt. Hier an der Ostsee wird das Programm mit anderen Freizeitaktivitäten angeboten. (ist aber für die Sommerferiensaison bereits so gut wie ausgebucht).

Erste Hilfe findest Du unter www.fussgesundheit.info/gymnastik.htm.

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BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 15:23 Antworten mit Zitat
rome86
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Anmeldungsdatum: 20.07.2006
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Hi, ich (19) hab stark ausgeprägten knick-senk und spreizfuss,

trage schon seit fast 10 jahren Einlagen (die bei dene man vorher einen Abdruck macht).
wegen der Schmerzen hab ich jetzt mal meinen Orthopäden gefragt was man da denn noch machen kann.
Er hat mir Krankengymnastik verschrieben, er hat gemeint ich solle es damit versuchen, wenn das auch nicht helfen würde müsste man sich über eine Operation informieren.
Bei der Krankengymnastik hat mir die Therapeutin sofort gesagt, das man bei meinen Füssen nicht mehr mit Krankengymnastik helfen könnte. Sie hat gemeint, wenn, dann wäre die Krankengymnastik eine vorbereitung auf eine Operation.
(Auf gut Deutsch, eine korrekturstellung würde man nicht mehr erreichen können.)
Wegen der Operation weiß sie aber auch nicht ob so etwas möglich ist und wie so etwas gemacht wird.

Vielleicht kennt sich jemand mit solchen Operationen aus.
Wäre echt nett.
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@ rome
BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 18:34 Antworten mit Zitat
Andreas
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Anmeldungsdatum: 18.07.2004
Beiträge: 499
Wohnort: Schönberger Strand




Hallo,

Operationen sind immer der allerletzte Ausweg! Mit 19 kann man mit dem vollen Einlagenprogramm (Korrektureinlagen und animierende Stützeinlagen im festzulegenden Wechsel, ggf. Sporteinlagen und Hausschuhe mit festen (ggf. mit überkorrierenden) Einlagen und selbstverständlich einer gewissenhaften Konsequenz den Fuß in eine "normale" Form bringen. Wenn dieses geschehen ist (dauert rund 2-4 Jahre,- je nach Zustand), wird die Therapie langsam umgestellt.

Ich bin kein Arzt, habe aber auf diesem Gebiet mit "meiner" Methode reichlich Erfahrungen sammeln können. Diese "Wundertherapie" ist sogar von den Medien aufgegriffen worden.
Mit gesetzlichen Krankenkassen rechne ich allerdings nicht ab, - bin sogar so unverschähmt und stelle so manche ärztliche Diagnose, die in einer 3 Minuten Untersuchung herauskommt, in Frage. Die von mir angebotenen Erfolgsgarantie wäre aber sonst auch der Grund für meinen wirtschaftlichen Ruin Smilie

Hier im Forum gibt es "Einlagenschmieder" die sich ebenfalls mit Füßen auskennen. Vor einer OP würde ich bei irgendeinen vorbeischauen,- ohne Eigenanteil wirst Du aber sicher nirgendwo das "volle Programm" erhalten,- das geben die Kassensätze halt nicht her (darum lasse ich es auch ganz).

Melde Dich einfach - wenn Kiel oder Schönberg zufällig in der Nähe liegen, würde ich mir die Füße mal ganz verbindlich anschauen und Dir sagen können, wie weit ohne OP geholfen werden kann usw.

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BeitragVerfasst am: 25.01.2007, 08:18 Antworten mit Zitat
Michael2006
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Hallo zusammen, hallo Andreas,

ich habe auch einen ausgeprägten Senk-Spreizfuss, obwohl ich seit über 10 Jahren Einlagen trage.

Leider hat sieh bei einer kürzlichen Untersuchung beim Arzt gezeigt, dass die Einlagen viel zu weich waren und keine ausreichende Stützung bieten.

Deshalb hat sich das Problem bei mir nicht gebessert.

Vor 8 Jahren bin ich beim Joggen mal stark umgegnickt. Seitdem habe ich im linken Sprunggelenk beschwerden.
Mittlerweile ist es soweit, dass ich leichte Arthrose und einen Knorpelschaden habe.

Das Gelenk wurde auch schon mal angebohrt, die heilende Wirkung blieb aber aus, weil der operierende Arzt mir nicht klar gemacht hat, wie wichtig eine richtige Einlagenversorgung wär und mein bisheriger Orthopäde mich wohl einfach mit Standarteinlagen abgespeist hat.

Ích denke, hätte ich von Anfang an (vor 10 Jahren !!!!), die richtigen Einlagen bekommen, hätte ich heute keine Probleme und die Fussdeformation hätte sich herausgewachsen!

Meine Frage, v.a. an Dich Andreas, weil Du wohl Experte zu sein scheinst:

Kann man in meinem Alter von 23 Jahren noch was gegen den Senk-Spreiz-Fuss machen?
Ändert sich die Fussform noch?

Kann man mit den richtigen Einlagen die Talusschulter so entlasten, dass die Arthrose nicht mehr fortschreitet?

Welche Sportarten sind zu empfehlen, so dass ich das Gelenk nicht mehr weiter schädige?

Ist mit den richtigen Sporteinlagen vielleicht sogar wieder an Jogging zu denken?

Leider komme ich aus dem tiefsten Bayerischen Wald, Raum Regensburg, und das ist schon ein bisschen weit bis in den Norden!
Kennst du bei uns in der Nähe einen fähigen Orthopäden?

Hoffe auf Antwort und bedanke mich schon mal,

Michael
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BeitragVerfasst am: 25.01.2007, 10:50 Antworten mit Zitat
Andreas
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Hallo Michael,

das Problem mit den "falschen Einlagen" gehört (warum weiß ich nicht) immer noch zur gängigen Praxis in ganz Deutschland,- froh sei der, der an die Ausnahme gerät, die es tatsächlich noch gibt.
Weil das mit der mangelhaften Einlagenversorgung so ist und die meisten Menschen keinen blassen Schimmer zur Auswahl ihrer Einlagen haben, habe ich die Seite
http://www.fussgesundheit.info/footsupports.htm eingestellt.

Die Fragen kann ich so aus der Ferne nur im Grundsatz beantworten, weil ich den Fuß näher ansehen müßte.
Man sagt in der Allgemeinmedizin, dass der Fuß mit dem 23. Lebensjahr ausgewachen ist und nicht mehr gestärkt werden kann. Manche Fachleute, so auch ich und vor allem die Fußmuskulatur der Betroffenen sehen das anders.
Knick-Senkfüße sind keine Krankheit (lass das nicht die Kassen hören:)) sonden eine Muskulaturschwäche. Muskeln kann man auch ü. 30 hinaus noch stärken.

Mit optimal angepassten Einlagen, die die Gewölbe ausreichend korrigieren und auch (ggf. später) animieren und die eine feste, gut ausgemessene Fersenkorrektur bieten, kann man mit 23 sehr viel erreichen.
Vorraussetzung ist natürlich die strikte Einhaltung des Therapieplans, wozu auch Fußgymnastik (zum Zähneputzen) gehört.

Mit den optimalen Sporteinlagen (damit meine ich nicht die Weichschaum- oder Gummilappen) ist durchaus auch an Sport zu denken,- aber vorher muss der Arthrose etwas Ruhe gegönnt werden,- in der Regel 2-3 Wochen.
Bezüglich der "Wundereinlagen" und der Entfernung gibt es einen passenden Zeitungsartikel: http://www.fussgesundheit.info/zeitung_sandy.jpg
Der Fußballer hat damals ein Angebot von der DB in Anspruch genommen und ist für 29,--€ zur Ostsee gefahren. Nach ein Paar Tagen Urlaub und "Laufschule" hatte er die Einlagen wieder mit in den Süden genommen und läuft noch immer beschwerdenfrei. Wenn er nicht gestorben ist.... - nee, er lebt noch!

Vieleicht springt aber auch ein Kollege aus Süddeutschland an...???...

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