Die Gefahr arterieller Durchblutungsstörungen insbesondere an den Füßen ist bei Diabetikern deutlich erhöht. Bei über 80% der Patienten, die 20 Jahre und länger an Diabetes erkrankt sind, treten arterielle Durchblutungsstörungen auf, die dann wiederum in 34% der Fälle zu einer arteriellen Verschlußkrankheit führen. Histologische Untersuchungen haben ergeben, daß bei den diabetischeu Verschlußarteriopathien die Grundsubstanz der Gefäßinnenhaut vermehrt mit Mukopolysacchariden beladen ist, also mit einem Bestandteil des Zuckerstoffwechsels. Typische klinische Befunde für eine diabetische Gefäßerkrankung der Füße sind Ruheschmerz mit kalten Füßen, vermehrte Rötung beim Herabhängen der Beine und Abblassen beim Anheben, verminderte bis fehlende Fußpulse, atrophische Hautveränderungen bis hin zur Ulzeration, vermehrte Neigung zu Infekten und schließlich die Gangrän.
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